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März: Darmkrebsmonat #ohneistallesnichts

März – Monat der Darmkrebsvorsorge

 

Der Verdacht auf Darmkrebs lässt einen inne halten. Plötzlich wird alles andere unwichtig und rückt in den Hintergrund. Der einzige Gedanke: Was wenn ...?

Darmkrebs ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die leider viele Menschen betrifft. Wir möchten Ihnen helfen frühzeitig zu handeln, Ihre Gesundheit zu schützen und Sie bei einer möglichen Diagnose und Behandlung bestmöglich unterstützen.

Auf dieser Seite finden Sie umfassende Informationen über:

 

Dein wichtigstes Investment, bleibt das in deine Gesundheit.

Ohne ist alles nichts.

 

Wie wertvoll unsere Gesundheit ist, merken wir meistens erst, wenn wir erkranken. Wir als Krankenkasse setzen im Rahmen der Vorsorge alles daran, dass unsere Versicherten uns nicht brauchen. Wenn Sie uns jedoch brauchen, mobilisieren wir alles in unserer Macht stehende, dass Sie die notwendige Versorgung zu Ihrer Genesung erhalten.

 

Lass es nicht soweit kommen. Darmkrebsvorsorge kostet Dich nicht viel. Nur ein wenig Überwindung. Für Deine Gesundheit, denn ohne ist alles nichts!

Wir sind Ihre Krankenkasse vor Ort. Bereit, wenn Sie uns brauchen.

 


 

Ihre Chance auf ein gesundes Leben durch Früherkennung und Screening

 

Die Früherkennung von Darmkrebs ist entscheidend. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, Darmkrebs frühzeitig zu erkennen und die Heilungschancen zu verbessern. Darmkrebs entwickelt sich oft über Jahre hinweg, weshalb die Früherkennung besonders wichtig ist. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, wie die Darmspiegelung (Koloskopie), werden ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Diese Untersuchungen können helfen, Polypen oder Vorstufen von Darmkrebs frühzeitig zu identifizieren.

 

Leistungen unserer Kasse: Ihr Anspruch

 

Als Ihre Krankenkasse bieten wir Ihnen umfangreiche Leistungen im Bereich Darmkrebs-Vorsorge und Behandlung:

Darmkrebsfrüherkennung

Sie können sich wie folgt entscheiden:

  • Bis zum Alter von 54 Jahren jährlich einen immunologischen Stuhltest und
  • Ab 55 Jahren für die erste Darmspiegelung, frühestens nach zehn Jahren für eine Weitere (jede nach dem 65. Lebensjahr durchgeführte gilt als 2. Untersuchung).  In den folgenden neun Kalenderjahren ist dann keine Früherkennung vorgesehen.

Durch die Darmspiegelung – untersucht wird mit einem „Koloskop“ der gesamte Dickdarm – werden fast alle Tumore und die meisten Polypen (mögliche Vorstufen von Krebs) entdeckt; letztere können auch entfernt werden.

Wenn Sie diese Darmspiegelungen nicht durchführen lassen möchten, haben Sie nach dem jährlichen Stuhltest mit 55 Jahren Anspruch auf einen zweijährlichen Stuhltest. Dies gilt entsprechend, wenn zwar die erste Darmspiegelung erfolgt, nicht jedoch die Zweite nach zehn Jahren.

Die vorstehenden Ausführungen zur Darmkrebsfrüherkennung gelten bei Frauen entsprechend; wegen ihres höheren Risikos können Männer bereits ab dem Alter von 50 oder 55 Jahren die erste Darmspiegelung beanspruchen.

 

Einladung zur Darmkrebsfrüherkennung

 

Versicherte werden im Alter von 50, 55, 60 und 65 Jahren jeweils quartalsweise zur Darmkrebsfrüherkennung eingeladen.

 

Kooperation Darmklinik Exter

Unseren Versicherten ist es ab 18 Jahren möglich, sich bei Beschwerden einen Termin bei der Darmklinik Exter geben zu lassen. Dafür ist keine familiäre Vorbelastung notwendig und es gibt dabei keine Jahresbeschränkung.

 

Zusätzlich bieten wir diverse Broschüren, Ratgeber und sonstige Informationen rund um Ihre Gesundheit an. Gerne stellen wir für Sie auch den Kontakt zu bekannten Selbsthilfegruppen her. Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung, um mehr über Ihre persönlichen Leistungen zu erfahren.

 


 

Risikofaktoren: Wer ist besonders betroffen?

 

Es gibt mehrere Faktoren, die das Risiko für die Entstehung von Darmkrebs erhöhen können:

  • Genetische Veranlagung: Wenn nahe Verwandte an Darmkrebs erkrankt sind, haben Sie ein erhöhtes Risiko. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, bereits früher mit den Vorsorgeuntersuchungen zu beginnen.
  • Ernährung: Eine ballaststoffarme, fettreiche Ernährung kann das Risiko erhöhen. Zu viel rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukte sollten gemieden werden.
  • Bewegungsmangel: Ein inaktiver Lebensstil kann das Risiko ebenfalls erhöhen. Achten Sie auf ausreichend Bewegung, z.B. durch regelmäßige Spaziergänge oder Sport.

 

Ernährung und Lebensstil: Prävention durch bewusste Entscheidungen

 

Ihre Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Um dieses zu senken, empfehlen wir:

  • Viel Gemüse und Obst: Diese Nahrungsmittel sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Antioxidantien, die die Gesundheit des Darms fördern.
  • Wenig rotes Fleisch und Wurstwaren: Diese sollten nur in Maßen verzehrt werden, da sie das Risiko erhöhen können.
  • Regelmäßige Bewegung: Versuchen Sie, täglich mindestens 30 Minuten aktiv zu sein – sei es durch Sport oder einfach durch einen Spaziergang.

 


 


 

Symptome und Warnsignale: Worauf Sie achten sollten

 

Achten Sie auf diese möglichen Symptome:

  • Häufige Bauchschmerzen oder Krämpfe
  • Unerklärlicher Gewichtsverlust
  • Anhaltende Müdigkeit oder Schwächegefühl
  • Nicht heilende Wunden (auch im Mund)
  • Knoten oder Schwellungen in oder unter der Haut – besonders im Bereich der Brustdrüse
  • Ungewöhnliche, auffallende Lymphknotenschwellungen (Hals, Achsel, Leiste)
  • Chronischer Husten oder anhaltende Heiserkeit
  • Jede Veränderung an Warze/Hautmal
  • Anhaltende Magen-, Darm- oder Schluckbeschwerden
  • Störungen bei der Harnentleerung, Schleim- oder Blutbeimengungen beim Stuhl, länger anhaltende Verstopfungen oder Durchfall

Sollten Sie eines dieser Symptome bemerken, zögern Sie nicht, ärztlichen Rat einzuholen. Eine frühe Diagnose ist entscheidend.

 


 

Psychosoziale Unterstützung: Mit der richtigen Hilfe

 

Die Diagnose Darmkrebs kann psychisch sehr belastend sein. Es ist normal, Ängste, Sorgen oder auch eine gewisse Überforderung zu verspüren. In solchen Momenten ist es wichtig, nicht allein zu sein. Psychosoziale Unterstützung kann helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen:

  • Selbsthilfegruppen: Austausch mit anderen Betroffenen kann emotional entlasten und neue Perspektiven eröffnen.
  • Psychologische Beratung: Professionelle psychologische Unterstützung kann helfen, Ängste zu überwinden und den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern.

 

Behandlungsoptionen: Was Sie erwartet

 

Die Behandlung von Darmkrebs hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Stadium der Erkrankung ab. Zu den gängigen Behandlungsmethoden gehören:

  • Chirurgische Eingriffe: Entfernen des betroffenen Teils des Darms, häufig ist eine minimal-invasive Operation möglich.
  • Chemotherapie: Zur Bekämpfung von Krebszellen, besonders wenn der Krebs bereits gestreut hat.
  • Strahlentherapie: Wird in bestimmten Fällen eingesetzt, um Tumore zu schrumpfen.

Ihr Arzt wird gemeinsam mit Ihnen die beste Behandlungsstrategie erarbeiten.

 

Nachsorge und Rehabilitation: Bleiben Sie gesund

 

Nach der Behandlung ist es besonders wichtig, regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen durchzuführen. Diese helfen, Rückfälle frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls erneut zu behandeln. Zudem unterstützen Rehabilitationsmaßnahmen dabei, die Lebensqualität wiederherzustellen und den Körper zu stärken.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Nach der Entfernung des krebsbefallenen Darmstücks werden die beiden Darmenden wieder miteinander verbunden. Dann folgt eine Heilungsphase und nach etwa einem halben Jahr eine erneute Darmspiegelung, um zu prüfen, ob alles gut verheilt ist. Anschließend finden regelmäßige Untersuchungen in unterschiedlichen Abständen statt, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung bleibt.

Was passiert in der Rehabilitation?

Nach einer Darmkrebs-OP können Einschränkungen im Alltag auftreten, z. B.: Veränderungen der Verdauung: Da der Darm verkürzt ist, kann die Eindickung des Stuhls beeinträchtigt sein, was oft zu Durchfall führt. Auch der Afterbereich kann durch häufigere Belastung gereizt sein. Flohsamenschalen können helfen, den Stuhl zu regulieren. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden. Mithilfe von Stuhlanalysen kann die Darmflora überprüft und gezielt unterstützt werden.

 


 

Häufige Fragen zum Thema Darmkrebs

Darmkrebs ist eine Krebserkrankung, die im Dickdarm oder Enddarm entsteht. Er entwickelt sich häufig aus gutartigen Polypen, die sich im Laufe der Zeit verändern können.

 

Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (2024) erkranken in Deutschland jährlich rund 55.000 Menschen an Darmkrebs. 

Eine Darmspiegelung (Koloskopie) ist die wichtigste Methode zur Diagnose. Dabei wird der Darm mit einem flexiblen Schlauch untersucht. Bei Verdacht auf Darmkrebs können auch andere Tests wie Blutuntersuchungen oder bildgebende Verfahren (CT, MRT) durchgeführt werden. Sie ermöglicht es, Veränderungen im Darm frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls sofort zu behandeln. 

Der Ablauf ist einfach und sicher:

  • Vorbereitung: Ein bis zwei Tage vor der Untersuchung müssen Sie sich auf eine spezielle Diät und die Einnahme eines Abführmittels vorbereiten, um den Darm gründlich zu reinigen.
  • Durchführung: Während der Untersuchung liegt der Patient in Seitenlage. Ein flexibler Schlauch wird vorsichtig in den Darm eingeführt, um die Schleimhaut zu untersuchen. Die Untersuchung dauert meist nur 20-30 Minuten.
  • Nach der Untersuchung: Sie können schnell wieder nach Hause gehen, sollten jedoch aufgrund einer möglichen Sedierung jemandem Bescheid sagen, um Sie zu begleiten.

Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten für die regelmäßige Darmspiegelung ab einem bestimmten Alter (meist ab 50 Jahren) und bei entsprechender Risikogruppe.

 

Vorbereitung:

Eine gründliche Vorbereitung ist entscheidend für den Erfolg der Untersuchung. Ihr Arzt wird Ihnen genau erklären, wie Sie sich auf die Darmspiegelung vorbereiten müssen, einschließlich einer speziellen Diät und der Einnahme von Abführmitteln, um den Darm zu reinigen.

In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Darmspiegelung ab dem 50. Lebensjahr. Für Personen mit familiärer Vorbelastung oder anderen Risikofaktoren kann die Untersuchung auch früher durchgeführt werden, ebenfalls auf Kosten der Krankenkasse.

Die Behandlung hängt vom Stadium des Krebses ab. Sie kann eine Operation (z.B. Entfernung des betroffenen Darmabschnitts), Chemotherapie, Strahlentherapie oder eine Kombination dieser Methoden umfassen. Nach der Behandlung sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen wichtig, um einen Rückfall frühzeitig zu erkennen.

In fortgeschrittenen Stadien kann der Krebs in benachbarte Organe oder Lymphknoten streuen. In solchen Fällen wird die Behandlung komplexer und kann neben einer Operation auch Chemotherapie und Strahlentherapie umfassen. Das Ziel ist es, den Krebs zu kontrollieren und die Lebensqualität zu erhalten.

In etwa 5-10 % der Fälle liegt eine familiäre Häufung von Darmkrebs vor. Vererbbare genetische Veränderungen, wie das Lynch-Syndrom oder familiäre adenomatöse Polyposis (FAP), können das Risiko signifikant erhöhen. Wer familiär vorbelastet ist, sollte frühzeitig mit dem Arzt über ein Screening sprechen.

Viele Menschen, die eine Darmkrebsbehandlung erfolgreich hinter sich haben, können in ein normales Leben zurückkehren. Es ist jedoch wichtig, regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen wahrzunehmen, um den Gesundheitszustand im Auge zu behalten und möglichen Rückfällen vorzubeugen.

Nachsorgeuntersuchungen dienen dazu, sicherzustellen, dass der Krebs nicht zurückgekehrt ist oder sich auf andere Organe ausgebreitet hat. In den ersten Jahren nach der Behandlung erfolgen sie in der Regel alle 3 bis 6 Monate, später in größeren Abständen. Sie beinhalten meist eine Untersuchung durch den Arzt, Bluttests und ggf. eine Darmspiegelung.

 



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Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Darmkrebs im Jahr 2025

Leider werden im Kreis Minden-Lübbecke keine Veranstaltungen zum Thema Darmkrebs angeboten.

Schauen Sie gerne, aufgrund der räumlichen Nähe, unter dem Punkt "Herford und Umgebung" oder bei den Online-Angeboten nach möglichen Terminen. 

  • Freitag, 07. März 2025 von 17:00 Uhr

Charity-Event der Darmklinik Exter - im Hofrestaurant von Laer, Senderstraße 23, 32049 Herford

Das Programm als PDF Datei finden sie hier

  • Mittwoch, 12. März 2025 von 19-20.30 Uhr

Krankenhaus Verden – Caféteria im Erdgeschoss

 

Weitere Informationen finden Sie hier: www.verden.de/regional/veranstaltungen/detail-901001209-20600.html

  • Montag, 24. März 2025 von 18-19.30 Uhr

AOK-Haus, Steinmüller-Allee 12, 51643 Gummersbach

Anmeldung notwendig unter: monika.jaeger@rh.aok.de

  • Freitag, 14. März 2025 von 11-18 Uhr

Anmeldung unter 0451 500-10742 oder Gesundheitsforum.Luebeck@uksh.de unter Nennung des Datums, Veranstaltungstitels und Anzahl der teilnehmenden Personen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.uksh.de/innere1-luebeck/Veranstaltungen/Aktuelle+Veranstaltungen/2025/Aktionstag_+Darmkrebs+%E2%80%93+Vorbeugen_+erkennen_+behandeln+%28Hybrid_Vortrag%29-p-2937.html

 

  • Donnerstag, 15. Mai 2025 von 19-20 Uhr

Anmeldung unter https://www.vhs-neuwied.de/programm/digitales-lernen/kurs/Onlinevortrag-Darmkrebs-Risiko-und-Prognose/25-1-30307?Fsize=372. Es fällt eine Kursgebühr von 5 Euro an.

 

  • Donnerstag, 15. Mai 2025 von 19-20 Uhr

VHS im Kreis Herford, Anmeldungen unter https://vhsimkreisherford.de/kurssuche/kurs/Darmkrebs+Risiko+und+Prognose/nr/25-12083/bereich/details/

 

YouTube Videos zum Thema Darmkrebs 

 


 

Kampagnenreihe 2025

 

  • März: Darmkrebs
  • Mai: Mental Health
  • Oktober: Brustkrebs
  • November: Männergesundheit 

 


 

Wir sind für Sie da!

 

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Wenn Sie Fragen zur Vorsorge, Behandlung oder Unterstützung bei Darmkrebs haben, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Setzen Sie auf Prävention, informieren Sie sich und handeln Sie rechtzeitig. Gemeinsam mit Ihrer Krankenkasse können Sie einen aktiven Beitrag zu Ihrer Gesundheit leisten.

Bleiben Sie gesund – wir unterstützen Sie dabei!

 


 

Sie sind noch nicht bei uns versichert? Dann ganz einfach zu uns wechseln!

Sie selbst müssen bei Ihrer bisherigen Krankenkasse nicht mehr kündigen, das übernehmen wir für Sie.

Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Krankenkassenwechsel.